Raspberry Pi: Überwachungskamera Livestream einrichten

28. Februar 2017
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Nachdem wir mit (USB) Kameras /  Webcams bereits einzelne Bilder aufnehmen können, wollen wir auch Live Bilder ansehen. Dies kann entweder am Smartphone stattfinden oder an einem PC außerhalb des heimischen Netzwerks. Dazu konfigurieren wir mit der Raspberry Pi Überwachungskamera einen Livestream. Das Tolle daran ist, dass fast jede USB Kamera (also auch Webcams) benutzt werden können. Je nach Platzierung, kann z.B. eine Kamera ohne Infrarot Filter sinnvoll sein, um so bessere Nachtaufnahmen zu ermöglichen.

 

Zubehör

Raspberry Pi Überwachungskamera Livestream NoIR

Der fehlende IR Filter sorgt für eine höhere Lichtempfindlichkeit.

Falls wir eine USB Kamera anschließen wollen, muss unser Raspberry Pi natürlich einen freien USB Port besitzen. Allerdings können wir auch die offizielle Kamera nutzen, welche es in zwei Ausführungen gibt:

  • Standardvariante (grün), welche u.a. 8MP hat und u.a. Videos in 1080p aufnehmen kann. Da ein Infrarot Filter eingebaut ist, eignet sie sich besonders für Tageslicht Aufnahmen bzw. für Orte mit genügend Lichteinstrahlung.
  • NoIR Variante (schwarz): Die Spezifikationen (Auflösung, etc.) sind identisch, allerdings ist kein IR Filter eingebaut, wodurch Aufnahmen mit wenig Licht besser erscheinen. Dies empfiehlt sich besonders bei dunklen Szenen.

Beide Kameras können direkt über den CSI Anschluss auf der Platine angeschlossen werden, wodurch kein USB Port belegt wird. Die neueren Zero Modelle (ab Generation 2) besitzen nun auch CSI Ports.

Alternativ kann auch eine beliebige USB Webcam benutzt werden, solange entsprechende Treiber für Linux vorhanden sind. Dies ist aber bei fast allen neueren Kameras der Fall. Sollte unser Raspberry Pi keinen integrierten WLAN Adapter haben, brauchen wir ggf. noch einen solchen, da eine Netzwerk- bzw. Internetverbindung unumgänglich ist.

 

Vorbereitungen für den Livestream treffen

Bevor wir den Stream unserer Raspberry Pi Kamera bzw. USB Webcam anlegen, müssen wir die Pakete aktualisieren:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Anschließend kann das Tool Motion installieren, welches den Livestream möglich macht.

sudo apt-get install motion -y

Die Installation wird nun ein wenig dauern.

Hat soweit alles geklappt, so kann die Kamera angeschlossen werden (falls nicht bereits geschehen). Falls du eine USB Webcam nutzt, kannst du prüfen, ob sie erkannt wurde:

lsusb

 

Sofern keine speziellen Treiber notwendig sind, sollten mit folgendem Befehl alle angeschlossenen Videogeräte / Kameras angezeigt werden:

ls /dev/video*

Falls du eine der offizielen Kamera Module verwendest, ist es wichtig folgendes auszuführen, damit die Kamera gleich angezeigt wird (am besten per Autostart):

sudo modprobe bcm2835-v4l2

Ist nur eine einzige Webcam / Raspberry Pi Kamera angeschlossen, sollte Device /dev/video0 angegeben sein. Falls du mehrere Geräte angeschlossen hast, musst du im folgenden das Gerät auswählen, welches den Stream übertragen soll.

 

Raspberry Pi Livestream konfigurieren

Für die weiteren Schritte, in denen wir einige Einstellungen festlegen, schauen wir uns die Kamera Details an:

v4l2-ctl -V

Für meine USB Webcam habe ich folgende Ausgabe erhalten. Die Informationen zur Auflösung usw. werde ich gleich in der Konfigurationsdatei angeben.

pi@raspberrypi:~ $ v4l2-ctl -V
Format Video Capture:
        Width/Height  : 640/480
        Pixel Format  : 'YUYV'
        Field         : None
        Bytes per Line: 1280
        Size Image    : 614400
        Colorspace    : SRGB
        Flags         :

 

Bearbeiten wir also die Konfigurationsdatei von Motion:

sudo nano /etc/motion/motion.conf

Folgende Zeilen müssen angepasst werden (die Variable kann mit STRG+W gesucht werden, die hinteren Werte wurden geändert):

# Start in daemon (background) mode and release terminal (default: off)
daemon on
...
# Restrict stream connections to localhost only (default: on)
stream_localhost off
...
# Target base directory for pictures and films
# Recommended to use absolute path. (Default: current working directory)
target_dir /home/pi/Monitor

Folgene Zeilen sind optimal und sollten auch geändert werden (haben wir vorher ausgelesen):

v4l2_palette 15     # Nummer aus der Tabelle davor entnehmen, 15 enstpricht YUYV
... 
# Image width (pixels). Valid range: Camera dependent, default: 352 
width 640 

# Image height (pixels). Valid range: Camera dependent, default: 288 
height 480 # Maximum number of frames to be captured per second. 

# Valid range: 2-100. Default: 100 (almost no limit). 
framerate 10 

Gespeichert wird mit STRG+O und geschlossen mit STRG+X. Weitere Optionen (Port, etc.) können auch noch im Nachhinein angepasst werden (erfordert einen Neustart). Die Kurzbeschreibung der Einstellungen ist dabei aber recht aufschlussreich.

Jetzt müssen wir nur noch den Daemon aktivieren, damit wir den Service gleich laufen lassen können:

sudo nano /etc/default/motion

Hier ersetzen wir „no“ mit „yes“, womit folgender Text dort steht (ohne Kommentar):

start_motion_daemon=yes

 

Nun müssen wir den Ordner, den wir vorher als Speicherort für die aufgenommen Frames angegeben haben, noch erstellen und diesem die nötigen Schreibrechte erteilen:

mkdir /home/pi/Monitor
sudo chgrp motion /home/pi/Monitor
chmod g+rwx /home/pi/Monitor

Anschließend können wir den Service bereits starten:

sudo service motion start

 

 

Raspberry Pi Überwachungskamera Livestream testen

Um zu testen, ob unsere Kamera nun auch wirklich Livebilder sendet, haben wir prinzipiell zwei Möglichkeiten: Die eine Möglichkeit ist einfach den Browser (Mozilla Firefox, Chrome, etc.) zu verwenden und den Namen des Raspberry Pi’s, gefolgt vom Port (Standard: 8081) anzugeben. Wenn du den Hostnamen und Port nicht geändert hast, solltest du hierüber den Stream sehen können: http://raspberrypi:8081/ (alternativ kann die lokale IP Adresse verwendet werden, wie z.B. 192.168.1.51:8081).

Manche ältere Browser unterstützen diesen Stream allerdings nicht (Internet Explorer lässt grüßen 😀 ). Jene Nutzer können sich den Livestream z.B. über den VLC Player ansehen. Dazu einfach den VLC Player öffnen und im Menü unter „Medien“ -> „Netzwerkstream öffnen“ (STRG + N) die oben angegebene Adresse angeben. Dies ist im Übrigen auch im VLC Player für Smartphones und Tablets (Android, Apple) möglich. Dazu im Menü auf „Medienadresse öffnen“und die IP Adresse inkl. Port angeben.

Je nach angegebener Framerate (in der Konfigurationsdatei angegeben) ist das Bild flüssiger oder eben nicht. Natürlich muss die Kamera das auch entsprechend unterstützen. Falls die Kamera bspw. maximal 10 Frames pro Sekunde senden kann, bringt es natürlich nichts, falls mehr in der Konfiguration eingestellt wurden.

 

 

Außerhalb des Heimnetzwerks verfügbar machen

Da es kaum Sinn macht die Kamera im eigenen Netzwerk zu beobachten, wollen wir auch von außerhalb darauf zugreifen. Dafür brauchen wir eine feste IP oder aber einen DNS Service. Die meisten Telekommunikationsanbieter stellen feste IP Adressen jedoch (wenn überhaupt) nur gegen Bezahlung zur Verfügung, weshalb wir einen kostenlosen DNS Anbieter nutzen wollen. Natürlich kannst du auch einen anderen Anbieter deiner Wahl nehmen. Falls du bereits eine feste IP Adresse zuhause besitzt, so kannst du diesen Schritt überspringen.

Hinweis: Theoretisch kannst du auch eine nicht-statische IP Adresse verwenden, allerdings hat dies den Nachteil, dass du bei einem Reconnect eine neue IP Adresse bekommst und diese ggf. nicht mehr kennst. Da Provider ca. einmal am Tag (meist Nachts) einen Zwang-Reconnect durchführen, ist ein DNS Service sehr zu empfehlen, da sich die DNS Adresse eben nicht ändert.

Für all jene, die keine statische IP haben, habe ich hier gezeigt, wie man den DNS Service von NoIP installiert und konfiguriert.

Außerdem müssen wir noch den gewählten Port (z.B. 8081) in unserem Router zur Weiterleitung freigeben. Das bedeutet, dass wir von außerhalb des Netzwerks diesen Port ansprechen und uns darauf verbinden können. Da dies bei jedem Router etwas unterschiedlich ist, verweise ich auf das entsprechende Handbuch. Unter dem Punkt „Port Forwarding“ o.ä. kannst du den Port angeben, welcher für eine bestimmte lokale IP Adresse geöffnet wird. In meinem Router sieht das bspw. folgendermaßen aus:

Raspberry Pi NoIP PortForwarding

Das Menü des Routers ist meistens über 192.168.1.1 bzw. 192.168.0.1 über den Browser erreichbar. Sollte das nicht der Fall sein, wird in dem Handbuch aber auch stehen, wie du das Menü finden kannst.

Nutzt du den VLC Player musst du nun natürlich die lokale IP Adresse, die du vorher angegeben hast, mit deiner DNS- bzw. statischen IP Adresse ersetzen (Port ist weiterhin der selbe). Bei manchen Routern kann es sein, dass dies innerhalb des Netzwerks nicht klappt. Um es dennoch zuhause zu testen, kannst du am Handy z.B. kurzzeitig Mobile Daten anschalten (WLAN aus) und schauen, ob du den Livestream der Raspberry Pi Überwachungskamera sehen kannst. Je nach Internetverbindung (Upload Geschwindigkeit) wird das Bild ggf. etwas verzögert sein.

52 Kommentare

  1. Wie geil! Das wollte ich schon immer haben. Werde ich die Tage sofort ausprobieren.
    Ich lasse momentan jeden Abend um 22:00 Uhr über ein Shell-Script ein 32 sec. Video von meinem Zweirichtungsstromzähler drehen… (Über GPIO LED-Lampe an, Video drehen, auf NAS speichern, LED aus.)
    Kann ich das LED-An und ausmachen noch bei diese Livestream-Sache einbauen?
    Ist der Stream eigentlich dauerhaft oder nur, wenn er über den Browser aufgerufen wird…?

    Gruß Ingo

    Antworten
    • Der Webcam Server (Motion) läuft dauerhaft. Du kannst auch mit mehreren Clients den Stream abrufen. Auch kannst du ein Skript schreiben, das die LEDs schaltet und dieses per SSH/PHP/etc. ausführen, während du den Stream beobachtest.

      Antworten
  2. Servus,

    Schöne Anleitung. Drei Fragen hätte ich:
    1. Was hat das Ding für eine Verzögerung?
    2. Kann man damit quasi einen Türspion bauen (flüssiges Bild auf einem Pi Zero mit angeschlossenem Bildschirm?
    3. PiZero + CSI Kamera. Bekommt man damit eine flüssige Framerate hin?

    Antworten
    • Hallo Daniel,
      bei mir war die Verzögerung ca. unter einer Sekunde (habe es nicht gestoppt). Wenn deine Kamera durch den Türspion passt, kannst du auch sicher das damit bauen. An den Pi Zero kannst du allerdings kein offizielles Touchschreen Modul hängen, da dafür der DSI Port gebraucht wird. (Neuer) PiZero + CSI Kamera sollte kein Problem sein, da wird es eher auf deine Netzwerkverbindung ankommen, falls du von außerhalb drauf zugreifen willst.

      Antworten
  3. Danke für das super Tutorial!!
    Bei mir gibt es allerdings das Problem, dass wenn sich etwas im Bild der Kamera bewegt, das Skript nicht mehr ausgeführt wird. Es stoppt also mit der Übertragung und das Skript muss neugestartet werden und funktioniert wieder bis zur nächsten Bewegung. Es ist weder ein Hardwareproblem noch ein Netzwerkproblem. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Antworten
  4. Aloha,

    ich habe es jetzt geschafft die Picam an einem Zero zum Laufen zu bringen. Ausgangssituation ist ein komplett frisches Raspbian auf einem Pi Zero 1.3, Raspi Camera Modul über CSI angeschloßen.

    Erstmal in raspi-config die Camera aktivieren.
    Deiner Anleitung bis einschl. install motion folgen.

    Es werden nun in der Anleitung folgende Kommandos angegeben:
    ls /dev/video*
    v4l2-ctl -V

    Diese Kommandos funktionieren nicht, es ist kein /dev/video vorhanden.
    Dein Tipp mit folgendem Kommando funktioniert erst nach einem Neustart:
    sudo modprobe bcm2835-v4l2

    Nach einem Neustart und der Eingabe von dem Commando kann man die zwei Kommandos oben ausführen. Dann kann man die Anleitung bis zum Ende weiter führen.

    Zumindest bei mir funktioniert die Kamera immer noch nicht. ein service motion status gibt nur an das der Service wegen einer Warnung nicht gestartet werden konnte.

    Jetzt mache ich einen neustart. Der Service Motion startet sich automatisch, läuft aber nicht. Ein service motion status zeigt, das das Gerät /dev/video0 nicht gefunden werden kann. Jetzt führt man nocheinmal sudo modprobe bcm2835-v4l2 aus, wartet 10 Sekunden (motion macht alle 10 Sekunden einen retry) und der Service Motion sollte normal laufen.

    Ich muss nur noch heraus finden wie ich das direkt am Start machen kann. crontab mag das irgendwie nicht ausführen.

    Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen helfen.

    Antworten
  5. Ich habe jetzt ein paar Tage rum gespielt.

    Der Stream läuft flüssig solange sich nichts bewegt im Bild (sieht man an der Zeit unten rechts). Sobald sich aber was bewegt bricht der Stream ein und man hat erstmal ein paar Sekunden Standbild. Dann ruckelt es solange was im Bild ist und sobald sich nichts mehr bewegt läuft es wieder flüssig.

    Ich denke das liegt an dem Pixelvergleich was motion bei jedem Bild macht. Das scheint der Zero nicht zu packen. Eine Möglichkeit das auszuschalten habe ich noch nicht gefunden.

    Antworten
    • Hallo Ingo,
      ich habe das nicht getestet, aber du ggf. den Port des Streams auch verändern, falls es zu Problemen kommen solle. Wenn du keinen Port angibst, wird es wahrscheinlich Port 80 sein.
      LG, Felix

      Antworten
  6. Hallo Felix,

    bei mir funktioniert der Livestream nicht:
    Meldung: „Video signal lost – Adding grey image“
    Einzelbilder kann ich mit der Webcam (USB) erzeugen.
    Einstellung: Palette = 2 (MJPG)

    MfG
    Juergen

    Antworten
  7. Sehr schönes Tutorial
    Ich hätte dar mal ein paar fragen
    Wie kann man verhindern das es bei dem Stream Verzögerungen gibt?
    Und bei mir funktioniert die Raspberry Pi Kamera nicht
    könntest du mir bitte helfen?

    Vielen dank im Voraus

    MfG
    Koray

    Antworten
  8. Hi Felix,
    bei mir funktioniert es schon bei dem Schritt mit dem Archiv nicht mehr.

    ls /dev/video*
    Der Pi findet den Ordner nicht.
    Genauso die Kamera nicht.

    Antworten
  9. Ich nutze die normale Pi Kamera ohne IR-Filter. Also die schwarze.
    Bei mit tritt immernoch der Fehler auf, das der Order mit dem Befehl: ls /dev/video* nicht gefunden wird. Das installieren von dem Motion Tool hat ohne Probleme funktioniert.

    Ich hoffe ich kann dir weiterhelfen.

    Antworten
  10. Hallo Felix,
    ich bekomme die Motion-Kamera einfach nicht zum Laufen 🙁 . Nun habe ich das img von Jessie Januar 2017 komplett neu auf meine 32 GB Card geladen und alle Eingaben (auch kontrolliert) nach Vorgabe gemacht, aber ich erhalte nur die Antwort: Verbindung fehlgeschlagen.
    Ich habe es mit Google Chrome, Firefox und Edge versucht.
    Die Webcam ist von Logitech. Video0 wird nach ls /dev/vid* ausgegeben.
    Mit v4l2-ctl -V erhalte ich die gleiche Ausgabe wie in Deinem Beispiel.
    Bilder mit fswebcam funktionieren einwandfrei.

    Hast Du noch eine Idee? Ich danke im voraus.

    VG Rolf

    Antworten
  11. Oh, ich weiß nicht warum, aber mit einem mal klappt es wie es soll, mit jedem Browser 🙂 und auch auf dem Handy. Hat sich also erledigt.

    VG Rolf

    Antworten
  12. Hallo zusammen,
    ich habe einen Raspberry Pi 3 gekauft und das Tutorial funktioniert bei mir auch (auch, wenn ich nach jedem start sudo modprobe…. eingeben muss).
    Ein Problem habe ich allerdings: Der Stream ruckelt wie verrückt, ich habe absolut kein flüssiges Bild. Geht es jemand von euch auch so? Hat es jemand gescheit eingestellt bekommen und könnte seine .conf hier posten?

    Vielen Dank

    Antworten
    • Hallo Felix,
      es macht fast keinen Unterschied wieviele fps ich einstelle, hab zwischen 20 und 100 alles probiert in 10er Schritten (zwischendurch immer sudo service motion stop). Die CPU-Auslastung geht laut der Leiste nie über 15%).

      Antworten
      • Ich habe das gleiche Problem, mehr als 2 Frames/s kommt einfach nicht, egal was ich einstelle. Hab eine Logitech-USB-Kamera und einen Raspi3. Ich wäre auch sehr an einer Beispiel-Conf-Datei von jemandem interessiert, der eine höhere Framrate hinbekommt.

  13. … allerdings sagt er mir auch bei v4l2-ctl -V unter dem Punkt Colorspace nicht SRGB, sondern „Broadcast NTSC/PAL (SMPTE170M/ITU601)“.
    Was auch immer das heißen mag

    Antworten
  14. Hallo zusammen,

    ich finde die Idee wirklich klasse habe auch alles soweit gemacht, allerdings zeigt es mir kein Bild im Browser oder über den VLC an. Im Browser kommt die Fehlermeldung: „Diese Website ist nicht erreichbar. xxx.xxx.x.xxx hat die Verbindung abgelehnt.“ (x statt der IP). In VLC kommt auch das es nicht geöffnet werden konnte. Ich habe das ganze jetzt schon zwei mal versucht und jedes mal der Pi neu aufgesetzt. Auch schon mit mehreren Versionen, das erste mal eine von März 2016 und das zweite mal mit der aktuellen.

    Die Kamera benötigt ebenfalls keine Treiber und soll am Pi Plug & Play sein.

    Hast du noch eine Idee wie ich überprüfen könnte woran es liegt?

    Würd mich über deine Hilfe sehr freuen.

    Gruß
    Florian

    Antworten
      • Hallo zusammen,
        hab das selbe Problem das mir die antwort „Abgelehnt“ angezeigt wird.
        die Pi Kamera funktioniert die habe ich getested.
        der Stream lässt sich aber nicht öffnen.

        kann es sein das man irgendwie den Port falsch hat ?
        ist es möglich herauszufinden über welchem Port die Kamera zu sehen sein wird ?
        vielleicht ist es bei mir und bei „Florian“ nicht die 8081.

        Mfg

        Abud

  15. Hallo,

    habe darin grade geschaut. es war 8081 . Der Fehler muss also wo anders sein. die IP ist auch richtig die ich genutzt habe (Sicherheitshalber beim Router nochmal nachgeschaut).

    weiß also leider nicht weiter.

    Mfg

    Abid

    Antworten
  16. Hej Felix
    Muss auch mal Deine Tuts und Deinen Einsatz für uns loben.
    Nun aber auch noch eine Frage
    Ich habe eine (China) IP-Camera mit 192.168.1.172 und möchte die über den Pi betreiben und evtl. ins Internet schicken. Ein Problem hab ich auch mit der USB-Variante Webcam dazu hatte ich im entsprechenden Tut schon gefragt. Solltest Du hier eher hineinschauen, ich kann den Stream nicht sehen egal ob ich mit der IP des Ras versuche oder mit dem Namen.
    Als Ergebnis der Abfrage bekam ich
    pi@vaexthus1:~ $ v4l2-ctl -V
    Format Video Capture:
    Width/Height : 640/480
    Pixel Format : ‚PJPG‘
    Field : None
    Bytes per Line: 640
    Size Image : 115790
    Colorspace : JPEG (JFIF/ITU601)
    Flags :
    So hab ich es auch übernommen
    Schon mal Danke

    Antworten
  17. Hallo Felix,

    besten Dank für Dein super Tutorial. Ich habe alle Schritte sauber abschließen können und scheitere nun leider beim Abrufen des Livestreams. Hier erhalte ich die Meldung „unable to open Video Device“. Bei der Überprüfung der via USB angeschlossenen Geräte erhalte ich nach lsusb folgende Einträge :
    Bus 001 Device 006: ID 046d:c03d Logitech, Inc. M-BT96a Pilot Optical Mouse
    Bus 001 Device 005: ID 046d:c52b Logitech, Inc. Unifying Receiver
    Bus 001 Device 011: ID 046d:0807 Logitech, Inc. Webcam B500
    Bus 001 Device 003: ID 0424:ec00 Standard Microsystems Corp. SMSC9512/9514 Fast Ethernet Adapter
    Bus 001 Device 002: ID 0424:9514 Standard Microsystems Corp.
    Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

    Meine Webcam ist also:
    Bus 001 Device 011: ID 046d:0807 Logitech, Inc. Webcam B500

    Muß ich, um den Livestream zu erhalten, in der motion.conf die eine DeviceID ändern?
    Eine Änderung der Zeile videodevice /dev/video1
    auf videodevice /dev/video11
    hat leider nicht gebracht. Hättest Du hier freundlicherweise einen Tipp für mich.
    Besten Dank vorab.
    Schöne Ostern

    Holger

    Antworten
  18. Hallo Felix,

    lieben Dank für die schnelle Antwort. Manchmal ist man ja betriebsblind ;-))
    Funktioniert perfekt mit /dev/video0.

    Nochmal schönes Osterfest.

    Grüße

    Holger

    Antworten
  19. Hallo Felix,

    bei mir hat mit meinem Raspberry Pi Zero W auch alles soweit super funktioniert. Danke für die wirklich tolle und einfache Erklärung 🙂

    Ich hab bei mir aber folgende Probleme:

    1.) Das Bild ist sehr rotstichig… liegt das einfach an der NoIR camera oder daran das unter
    #> v4l2-ctl -V

    bei dem Punkt „Colorspace“ folgendes steht:

    „Broadcast NTSC/PAL (SMPTE170M/ITU601)“???

    2.) Das Bild hat eine unglaubliche Verzögerung von 5 bis 7 Sekunden. Bin aber deiner Anleitung ziemlich konsequent gefolgt 😉

    3.) Der RasPi speichert dauernd JPEG-Bilder im Zielverzeichnis. Unter
    #> v4l2-ctl -V
    steht bei „Pixel Format“ wie auch bei deiner Anleitung „YUYV“…

    Bin damit aktuell ziemlich überfragt. 🙁

    Würde mich sehr freuen, wenn du mir helfen würdest 🙂

    Antworten
    • Der Rotstich ist bei Tagesbildern und der NoIR Kamera normal. Bzgl. der Verzögerung sind 1-3 Sekunden normal (RPi 3B), aber auf einem Zero kann es natürlich noch etwas länger dauern – das habe ich nicht getestet. Die gewählte Auflösung spielt hier auch eine Rolle.

      Antworten
      • Ganz vergessen:

        Die Verzögerung an sich ist bestimmt auch etwas an das man sich gewöhnt, aber bei mir sind es nur standbilder…

      • Hast du einen Raspberry Pi 2B da? Wenn ja, könntest du die SD Karte bzw. die Einstellungen dort prüfen.

  20. Hallo,
    ich finde dieses Tutorial sehr interessant und möchte mir für mein Ferienhaus ebenfalls eine Überwachung einrichten. Gibt es eine Möglichkeit den Zugriff zusätzlich mit einem Passwort abzusichern, dass nicht jeder der die IP eingibt auf die Kamera Zugriff hat oder habe ich eine Einstellung übersehen?

    Gruß Jan

    Antworten
  21. Hallo, ich bekomme Motion einfach nicht zum laufen verwende einen Pi3 und eine NoIR Kamera hab mich genau an die Beschreibung gehalten kann aber nicht sagen was nicht passt es leuchtet nichtmal das Status LED and der Kamera. Kann es mit der aktuellen Vernon zusammenhängen?

    Antworten

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